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Pyrenäen 20.8.-11.09.2009

Rundfahrt um den Madrés

Die Fahrt am nächsten Tag führt von Vinca zunächst nach Prades, wo wir zur Abtei Saint-Michel-de-Cuxa, eines der ältesten Benediktinerklöster in den französischen Pyrenäen, abbiegen. Wir waren viel zu früh für die Führung und der Eintritt sollte 5€ kosten, somit machen wir nur einen kurzen Halt vor den Toren des Klosters. 
Die D116 führte uns vorbei an der mittelalterliche Stadtmauer von Villefranch-de-Conflent vorbei. Das Dorf zählt zu den schönsten Dörfern Frankreichs. Wir fahren aufgrund der Touri-Busse weiter bis Vernet-les-Bains, einem alten Pyrenäenbad mit bis zu 66° warmen Schwefelbädern. 
Der Reiseführer hat Recht mit der Aussage, dass der typische Thermalort nur noch wenig vom vornehmen Flair vergangener Tage aufweist. Gut, dass die Fahrt mit Blick auf den Canigou so schön war. Die Straße nach Sahorre hat viele Kehren und schlängelt sich eng entlang der Hänge. Am Ausgang des Ortes fahren wir in einen kleinen Weg, der uns mit ganz engen Kehren auf 2m breiter Spur Talwärts in den kleinen Ort Aytua führt. Ein Bauer erklärt, dass ich nicht durch den Ort fahren kann und zeigt mir den Weg zurück zur D27. Wir denken, dass die Bewohner  nicht jeden Tag runter ins Tet Tal fahren können, um einzukaufen, zu arbeiten oder sonst was. Doch anscheinend macht denen die enge Verkehrsanbindung nichts aus, mehrere Auto begegnen uns während der Talfahrt.
In Olette biegen wir nördlich in die D4 und schlängeln uns auf sonnenbeschienene Hänge entlang, enge Straßen führen am Fluß Cabrils entlang und die D4C führt uns über den Col del la Llose auf 1866m und damit in die Skiregion zur D118 in das Capcir. 
Am Stausee Lac de Matemale, der vom Fluß Aude befüllt wird, machen wir eine Mittagspause, der Wind ist frisch aber die Sonne lacht und wir genießen das Baguette mit Käse und Salami. Wir fahren gestärkt durch ein weites Skigebiet, die Gipfel sind von 2500 bis 2800m hoch und wirken niedrig, weil das Plateau schon auf 1400m liegt.
An der Gabelung der D118 mit der D32 wird die Straße enger und kurviger, wir gelangen in den Gorges de l´Aude, Hier hat sich der Fluss Aude seinen Weg durch das Felsgestein gebahnt und die 2-spurige Straße schlängelt sich an den Felswänden entlang. Die Straße wird etwas weiter und der Gorges de St. Georges schließt sich an. Die Schlucht ist 300m tief und nur 30m breit und die Straße wurde in den Fels geschlagen. 
Wir kehren wieder um und biegen in das Castellane Tal ein. Der Col de Jau mit 1506m Höhe, eine wunderschöne hügelige Gegend und es finden sich einige nette Dörfer sind auf der Strecke Richtung Prades. Wir biegen nach Eus, der zu den schönsten Dörfern Frankreichs gehörende Ort, hängt eindrucksvoll am Berg. 
Nach dem anschliessenden Einkaufsbummel im Intermarcheé und einem Tankstopp fahren wir zurück nach Vinca; baden wieder im See und genießen den lauen Abend natürlich bei einem leckeren Essen und einem Glas Rotwein.
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