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Pyrenäen 20.8.-11.09.2009

nach Aragon - Broto

Wir stehen früh auf, packen recht zügig Zelt & Co zusammen, es fängt auch tatsächlich an zu zu fisseln und wir gehen mit Sack und Pack zu den Stühlen des Restaurants an der Reception, wo es ab 9:00 Uhr Brot zu kaufen geben soll. Wir trinken unseren bereits gekochten Kaffee und warten auf Brot und auf die Öffnung der Rezeption. Erst nach 10:00 Uhr können wir bei der Rezeption unsere Übernachtungen bezahlen, aber der Kiosk bleibt verschlossen, es gibt kein Brot.
Zwei Schweizer Motorradfahrer warten zusammen mit uns auf die Abrechnung und können es ebenfalls nicht fassen, c'est la vie. Wir verabschieden uns von den beiden GS- und KTM Fahrern und fahren die C13 über Esterri d’ Aneu. 
Von hier führt die Straße mit einer durchschnittlichen Steigung von 4,9 Prozent zur Passhöhe „Port de la Bonaigua“ auf 2072m. Er ist der höchste Pass Kataloniens und einer der höchsten überhaupt in den Pyrenäen und verbindet das Pallars Sobirà mit dem Val d´Aran. Auf der anderen Seite geht es ebenso steil wieder bergab Richtung Vielha. In dem Städtchen suchen wir uns eine Bäckerei, um endlich zu frühstücken. Auf dem Parkplatz wimmelt es von Bergwanderern und Gruppen, die wohl in den Refugios des Baqueira-Beret, das größte Wintersportgebiet der spanischen Pyrenäen, wandern gehen wollen.
Wir folgen der N230 und halten kurz vor dem 5km langen Vielha-Tunnel und machen Frühstück, es fängt ganz leicht an zu fisseln und wir beeilen uns und fahren durch den dunklen Tunnel in das Valle de Barrabés und biegen auf die uns schon bekannte N260 ab und fahren den über den Coll de l´Espina in das Valle Fueva de Alta. Wieder eine enge Schlucht mit sehr schönen Fotomotiven.
Wir bleiben der N260 treu und fahren vorbei am Mirador de Jánovas, ein herrlicher Ausblick auf  Felsformationen und weite Täler bis nach Boltana, wo wir uns aus dem Geld beschaffen - aus einem Automaten. Wir fahren weiter bis in das kleine Bergdorf Broto am gleichnamigen Fluss und Tal gelegen, Ausgangsort vieler Wanderrouten im Nationalpark de Ordesa in den aragonesischen Pyrenäen. 
Es herrscht reges Treiben und wir suchen den Weg zum Campingplatz in Oto, dem kleinen Nachbarort. Nach dem Zeltaufbau und dem Bad im etwas zu kühlem Pool gehen wir zu Fuß nach Broto. Wir gehen durch den Ort Oto, ein ziemlich verlassenes Örtchen, die Hunde laufen durch die leeren Gasse. Wir kaufen etwas zum Abendessen ein und genießen die Ruhe auf dem fast verlassenen Campingplatz.
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