Wir stehen früh auf, packen recht zügig Zelt & Co zusammen,
es fängt auch tatsächlich an zu zu fisseln und wir gehen mit
Sack und Pack zu den Stühlen des Restaurants an der Reception, wo
es ab 9:00 Uhr Brot zu kaufen geben soll. Wir trinken unseren bereits gekochten
Kaffee und warten auf Brot und auf die Öffnung der Rezeption. Erst
nach 10:00 Uhr können wir bei der Rezeption unsere Übernachtungen
bezahlen, aber der Kiosk bleibt verschlossen, es gibt kein Brot.
Zwei Schweizer Motorradfahrer warten zusammen mit uns auf die Abrechnung
und können es ebenfalls nicht fassen, c'est la vie. Wir verabschieden
uns von den beiden GS- und KTM Fahrern und fahren die C13 über Esterri
d’ Aneu. |
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| Von hier führt die Straße mit einer
durchschnittlichen Steigung von 4,9 Prozent zur Passhöhe „Port de
la Bonaigua“ auf 2072m. Er ist der höchste Pass Kataloniens und einer
der höchsten überhaupt in den Pyrenäen und verbindet das
Pallars Sobirà mit dem Val d´Aran. Auf der anderen Seite geht
es ebenso steil wieder bergab Richtung Vielha. In dem Städtchen suchen
wir uns eine Bäckerei, um endlich zu frühstücken. Auf dem
Parkplatz wimmelt es von Bergwanderern und Gruppen, die wohl in den Refugios
des Baqueira-Beret, das größte Wintersportgebiet der spanischen
Pyrenäen, wandern gehen wollen. |
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| Wir folgen der N230 und halten kurz vor dem 5km
langen Vielha-Tunnel und machen Frühstück, es fängt ganz
leicht an zu fisseln und wir beeilen uns und fahren durch den dunklen Tunnel
in das Valle de Barrabés und biegen auf die uns schon bekannte N260
ab und fahren den über den Coll de l´Espina in das Valle Fueva
de Alta. Wieder eine enge Schlucht mit sehr schönen Fotomotiven. |
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| Wir bleiben der N260 treu und fahren vorbei am Mirador de Jánovas,
ein herrlicher Ausblick auf Felsformationen und weite Täler
bis nach Boltana, wo wir uns aus dem Geld beschaffen - aus einem Automaten.
Wir fahren weiter bis in das kleine Bergdorf Broto am gleichnamigen Fluss
und Tal gelegen, Ausgangsort vieler Wanderrouten im Nationalpark de Ordesa
in den aragonesischen Pyrenäen.
Es herrscht reges Treiben und wir suchen den Weg zum Campingplatz
in Oto, dem kleinen Nachbarort. Nach dem Zeltaufbau und dem Bad im etwas
zu kühlem Pool gehen wir zu Fuß nach Broto. Wir gehen durch
den Ort Oto, ein ziemlich verlassenes Örtchen, die Hunde laufen durch
die leeren Gasse. Wir kaufen etwas zum Abendessen ein und genießen
die Ruhe auf dem fast verlassenen Campingplatz.
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