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Pyrenäen 20.8.-11.09.2009

Ordesa und Desfiladero de Vellos

Bei mildem Wetter fahren am nächsten Morgen die N260 nach Sarvisé und biegen auf die HU 631, die uns am südlichen Rand des Ordesa Nationalpark vorbei führt. Der Nationalpark ist der Älteste in den Pyrenäen, und gehört seit 1997 zum Unesco-Welterbe und verfügt über eine einzigartige Fauna und Flora. Die tiefsten Schluchten des Kontinents mit bizarren Felsformationen, die an den Grand Canyon erinnern befinden sich hier. 
 
 
 
 

 
 
Leider ist die Straße recht eng, um die beiden Autos, die auch keinen Platz machen, zu überholen. Die Kehren sind recht eng. Plötzlich stehen auf der Straße Baufahrzeuge, Walzen, Bagger und ein paar Bauarbeiter. Die Pkws bleiben stehen und der Mann mit der Fahne winkt uns vorbei. Wir kommen so eben an der Walze und den Lkws vorbei. Nun ist die Straße frisch geteert und die Teerspritzer kleben schon am Auspuff.
 
Der schönste Teil der Strecke ist Einbahnstraße und kann nur von Ost nach West gefahren werden, deshalb fahren wir die Route über Buerba und Carretera Gallisue nach Puyarruego und weiter nach Escalona, wo wir in einem Hotel an der Straße einen leckeren Cappuccino trinken. 
Wir tanken voll und fahren auf der HU 631 bis Puyarruego zurück, biegen aber nicht ab sondern folgen dem Rio Yesa. Im Fluss baden einige, leider haben wir die Badesachen nicht dabei und fahren in die Schlucht. Traumhaft, sagenhaft, der Mund steht teilweise offen. Die Straße ist wirklich so eng, dass nur eine Einbahnstraße möglich ist. Der Fluss wechselt ab und zu die Seite, die Felsen schießen am Helm vorbei. Auf den Brücken sind Fotostopps selbstverständlich.  Barbara fährt durch einen kleinen Tunnel und entdeckt einen Adler auf der linken Leitplanke, als anhält und den Fotoapparat herausholen möchte hebt er plötzlich ab und verschwindet Schade. 
 
Da, wo der Rio Vellos in den Anisclo-Canyon abbiegt fahren wir die HU wieder auf der uns bekannten Strecke. Die Baufahrzeuge haben die Straße verlassen, dennoch spritzen die Steinchen mit Bitumen an das Motorrad. Barbara verneint meine Aussage, dass das Anisclo Tal den Eindruck des Grand Canyon wieder gibt. Der Blick in die Schlucht ist dennoch imposant. 
Am Abend essen wir in der Stadt Broto. Die Auswahl an Lokalen ist eingeschränkt, aber ein gutes Menü wird überall angeboten. Nach der Lokalwahl kommt die Menüwahl auf der Terrasse eines niedlichen Restaurants. Wir nehmen das Menü, dass aus verschiedenen uns fremden Vorspeisen, Hauptgericht und Nachspeisen besteht, dazu gibt es eine Flasche Wein. 
Als Vorspeise werden mir Linsen in leicht dicklicher Soße, Barbara eine mit Paste gefüllte Paprika serviert. 
Als Hauptspeise gibt es für Barbara Lammkotelett mit gebratener Kartoffel und für mich Schweineschnitzel natur mit gebratener Kartoffel. 
Das beste wie immer zum Schluss; einen Blätterteigkuchen mit Vanillepaste und  Puderzucker und eine Art Creme Catalane. Das wird natürlich geteilt! Das war alles super lecker und macht den Abschied von Broto ziemlich schwer. 
Nach einem Kräuterschnaps gehen wir bei Mondschein durch das vereinsamte Dorf Oto zurück zum Campingplatz. 
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