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Pyrenäen 20.8.-11.09.2009

Roda de Isabena

Am Samstag wollen wir mal mit den zu leihenden Mountain-Bikes in den Ort Roda de Isabena erobern und bekommen tiefen Respekt vor den Radfahrern, die in den Pyrenäen eine Fahrradtour machen. Die Tour zum 3 km entfernten Ort reicht völlig aus, um den Hut vor diesen Athleten zu ziehen. Erschöpft durchstreifen wir die historische Stadt, die Bischofssitz war. 
Wir besuchen noch das Volksmuseum, wo Barbara frische Feigen angeboten bekommt und m,it Wonne verzehrt. Hier sind viele altertümliches Werkzeuge und Ackergeräte zu sehen, traditionelle Kleidung und häusliche Einrichtungen werden ebenfalls ausgestellt. Unter anderem bewundern wir die idyllisch plazierte Freilufttoilette. In den hinteren Räumen zeigt der Museumsbesitzer seinen ganzen Stolz: Flugzeug- und Kriegsschiffsmodelle sind in Vitrinen aufgebaut. 
 
In der dreischiffigen Kathedrale befindet sich  ein  Sarkophag, und in der  Krypta, ist der heilige Ramon beigesetzt. Die Führung startet um 13:00 Uhr und wir folgen der spanisch und englisch sprechenden Reiseführerin. Leider begnügt sich ihr Englisch in der Herausgabe einer Kopie von zusammengestellten Informationen zur Kathedrale und der Geschichte Ramons. Zusammen mit einer Gruppe Interessierter gehen wir durch die heiligen Hallen und bewundern den Thron und den Bischofsstab des Ramon sowie die ausgestellten Gewänder. 
Der Innenhof der Kathedrale ist der Abschluss der Führung. 
 
 
 
Nach dem obligatorischen Kaffee in der Nähe der Kathedrale radeln wir wieder in das Tal zurück . Die Radtour verlängern wir noch ein wenig um im einzigen Lebensmittelgeschäft, das zusammen mit einer Tankstelle betrieben wird, einzukaufen. Im Laden herrscht ein gewisses Chaos, Weine Mehl, Reis und Glühbirnen stehen unsortiert in den schiefen Regalen. Wir kaufen ein paar Sachen ein und gehen an die Kasse. Die Verkäuferin schiebt sich zur Kasse und scannt die Ware ein, na ja könnte passen. Das ist uns schon öfter aufgefallen, das selbst in sehr kleine Läden die Elektronik bei der Warenbestandsführung einzu gehalten hat. Es wirkt etwas seltsam.. Wir zahlen und fahren zum Campingplatz, wo wir noch mal den Pool genießen. 
Am Abend gehen wir im Restaurant am Campingplatz, wir hatten am Morgen schon das Abendessen bestellt und bei gutem Wein einen herrlichen „russischen Salat“ als Vorspeise. Das Hauptmenü sind Nudeln mit Hähnchen in Schinken gewickelt (Hähnchenrouladen) mit Gemüse und zum Dessert gibt’s natürlich Creme Catalane. Als die meisten Gäste mit dem 3-Gänge-Menü fertig waren gab es noch von Pepe und Hernando ein Ständchen für ein holländisches Geburtstagskind. Die Musik war einmalig, 2 Männer mit Gitarre und Gesang. Die Melodie klang noch lange nach.
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