| Am nächsten Morgen verabschieden wir uns
von der Familie Badia und fahren erstmalig zurück Richtung Küste.
Ab Benabarre fahren wir auf der N230 bis Puente de Montanana und biegen
auf die kleinere und auch reizvolle C1311. Die Gegend ist karg und wir
genießen die Luft. Südlich erscheint eine Ebene, die Serra del
Montsec, während im Norden die über 2800m hohen Gebirge der Pyrenäen
zu sehen ist. Recht zügig fahren wir über Temp die C1412 und
die L511 nach Coll de Nargo. |
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| In dem markanten Ort machen wir Pause in einem
Straßencafe. Ein paar alte Männer sitzen draußen im Schatten.
Ich hole Kaffee und verschiedene Kuchenstücke aus dem vollen
Cafe und wir reihen uns in die Schlange der älteren Herrschaften.
Die Männer bewundern lächelnd die Motorräder, machen anscheinend
Scherze, dass wir bei der Hitze in den dicken Klamotten herumfahren. Zum
Glück verstehen wir nix. |
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Die L401 führt uns in recht kurvigen Abschnitten
durch die Serra d´Oden, und Serra de Canalda über den Coll de
Jou. Die Straße schlängelt sich durch hohe Felsen hindurch,
für den Blick in die weite Landschaft hat man während der kurvigen
Fahrt kaum Möglichkeiten. Die Straße ist so eng, dass ein Halten
fast nicht möglich ist.
Bei Berga fahren wir auf die stark befahrene C16, in einem großen
Konvoi fahren wir mit 110km/h über die 4-spurige Straße. |
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Wir sind froh abbiegen zu dürfen und suchen
uns für einen Zwischenstopp einen Campingplatz.
Der schlechteste ( und zugleich teuerste Campingplatz mit fast 30$
) Campingplatz auf unserer Tour bietet dennoch einen schönen etwas
zu kaltem Pool und ein paar Tische vor dem Restaurant, wo wir ein eiskaltes
Bier genießen. Das Zelt haben wir weit weg von den Dauercampern nahe
dem Fluss aufgebaut. Es wird früh dunkel und wir gehen recht früh
schlafen. |
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